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            Berichte Vereinstätigkeiten, Reiseberichte, Interessantes

  • Gemeinsamer Bericht zur Istrien-Trainingswoche 2017 von Mike Matthews und Heidrun Bratschi
  • Jahresbericht 2016 - Worte des Präsidenten
  • Jahresbericht Je-ka-mi Touren 2016 von Hansjörg Baumann
  • Jahresbericht der P1 Touren 2016, von Paul Rissi
  • Jahresbericht P2 2016, von Andy Haller


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Heidi Bratschi
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Mike Matthews

Gemeinsamer Bericht zur Istrien-Trainingswoche 2017 von Mike Matthews und Heidrun Bratschi

Heidrun: Nach den guten Erfahrungen im Vorjahr brauchte es von unserem Organisator Hansjörg Baumann nur wenig Überredungskünste, um die VCS’ler für einen neuerlichen Ausflug nach Istrien zu begeistern. Für Hans-Peter und mich sollte es eine Première sein, da wir im Vorjahr wegen Terminüberschneidungen leider nicht an der VCS-Trainingswoche teilnehmen konnten. Mike hingegen gilt diesbezüglich als „Wiederholungstäter“ und berichtet im Folgenden aus seiner Sicht über unsere Reise.

Bezüglich Anreise sind Mike und ich uns einig: Es hat wirklich alles tiptop geklappt!

Mike: Am 28. April, abends um 10 Uhr begann unsere Kroatien-Reise mit „Wicki Carreisen“ am Bahnhof Killwangen bei Schneeregen und ungewöhnlich tiefen Temperaturen. Ich selber war froh um die folgenden ruhigen Stunden, um mein linkes Knie etwas zu schonen. Beim nachmittäglichen Transport von Velo und Gepäck zu Hansjörg war ich am Würenloser Stutz ins Rutschen gekommen und habe mir ein paar Schürfwunden und wohl auch eine Prellung eingefangen…

Nach einer knapp 10stündigen, problemlosen Fahrt durch den Gotthard und vorbei an Mailand und Triest erreichten wir unser Reiseziel Istrien morgens um acht bei strahlendem Sonnenschein und checkten wie im Vorjahr im Hotel Valamar Pinia ein.

Heidrun: Da wir für den Zimmerbezug definitiv zu früh dran waren, gönnten wir uns erst einmal ein stärkendes Frühstück. Danach marschierten einzelne VCS’ler dem Meer entlang ins gut 2 km entfernte, pittoreske Poreç, während andere ihre Beine auf einem Liegestuhl am Strand oder am Pool ausstreckten. Anfang Nachmittag war es dann soweit: Wir konnten unsere Zimmer beziehen, zogen uns fix um, schnappten unsere Velos und brachen alle zusammen zu einer ersten „Angewöhn“-Ausfahrt unter der Leitung von Andy Haller auf. Auf dieser kurzen 35km-Runde erhielten wir einen ersten Vorgeschmack auf die Herausforderungen der kommenden Woche in Bezug auf den Strassenzustand und die mehr als anspruchsvolle Topographie…

Mike: Ab Sonntag haben wir uns in drei Velo-Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe stand unter der gemeinsamen Führung von Andy Haller und Hansjörg Baumann. Die zweite Rennvelo-Gruppe war mit der hübschen Yvonne von Istria-Bike unterwegs und unsere E-Bike-FahrerInnen erkundeten die Gegend mit Robert als Tourenleiter.

Im Laufe der Woche besuchte die Yvonne-Gruppe mit Hans-Peter Bratschi, Paul Rissi und mir unter anderem den Limski Kanal, Motovun, Groznjan und Novigrad. Wir hatten – trotz einer rassigen Durchschnittsgeschwindigkeit von 25.5 Km/h - wirklich viel Spaß zusammen. Einmal lieferte sich der Pauli sogar ein Rennen mit unserer Yvonne, das äusserst knapp zu Gunsten von Yvonne (als Triathletin!) ausging.

Heidrun: Die meisten VCS’ler reihten sich in der kommenden Woche am Hinterrad von Andy oder Hansjörg ein. Je nach angekündigter Route (oder den Wetteraussichten) waren so jeweils zwischen 8 und 12 Fahrern und Fahrerinnen in der malerischen und unglaublich grünen Landschaft Istriens unterwegs. Unser Tourenprogramm sah im Detail wie folgt aus:
Sonntag: 74 Km und über 1060 Hm (!) ins zauberhafte Künstlerdorf Groznjan, mit Kaffeehalt in Buje und Rückfahrt über den Damm bei Novigrad mit einem letzten 13%-Schluss-Anstieg…
Montag: 86 Km und wieder über 1100 Hm zum Limski-Kanal mit rassiger Abfahrt und ebenso steilem Gegenanstieg, einem Abstecher nach Rovinj (Kaffeehalt) und Rückfahrt an einer wunderschönen Burgruine vorbei. Bei einem weiteren Anstieg wurde Rolf von Burg für seine Hilfestellung bei Albert leider schlecht belohnt, indem er den einzigen Plattfuss unserer Ferien einfing…
Dienstag: Der Küstenstrasse entlang wieder über den Damm und via Novigrad an den Mirna-Kanal. Hier folgte die einzige längere, nahezu topfebene Strecke bis zum Fuss des Berges mit dem Trüffel-Städtchen Motovun on top. Während Ernst Mösli, Kurt Strassl und Albert Blatter zusammen mit Andy sich den letzten steilen Aufstieg sparten, hatten Jacky und Ursi Treier, Otto Moser, Rolf und ich dank Hansjörg und Christine Baumann, die auf unsere Drahtesel aufpassten, Gelegenheit, das Städtchen ausführlich zu besichtigen, was mit unseren Veloschuhen auf dem extrem unebenen Kopfsteinpflaster eine echte Herausforderung war…
Donnerstag: Den vormittäglichen Regen nutzte ein 6-köpfiger Trupp mit Andy für einen Spaziergang nach Poreç und die Besichtigung der zum UNESCO Weltkulturerbe zählenden Euphrasius-Basilika. Nachdem die Sonne doch noch durchgebrochen war, nahmen Jacky und Ursi mich mit ihren E-Bikes in die Mitte und so radelten wir in halsbrecherischem Tempo doch noch eine kleine 40km-Runde ab. Ich gebe zu, ich war kurz davor, mein Rennrad weg zu schmeissen und mir auch so einen Elektrotöff zuzutun…
Auch der Freitag, unser letzter Velotag, startete morgens mit Regen. So brachen wir mit etwas Verspätung um 12 Uhr zu unserer letzten, 50 km langen „Abgewöhn“-Fahrt auf, auf der uns Andy, immer auf Nebenstrassen, nochmals die Highlights von Istriens Hinterland präsentierte. Dass uns in einem langen Anstieg die Speedtruppe mit Mike, Paul und Hans-Peter überholte, sei nur am Rande erwähnt – im Flachen hätten sie das nie geschafft… ;-))

Mike: Eines Abends im Hotel, besuchte ich zusammen mit ein paar weiteren VCS’lern eine Präsentation von Herrn Fritz Buchalter für ein professionelles "Bike Fitting". Der Vortrag drehte sich in erster Linie um die richtige (sprich: beschwerdefreie) Velo-Sitzposition, befasste sich aber auch mit verwandten Sportverletzungen und Fehlstellungen. Es war sehr faszinierend und auch schmerzhaft, je nach Standpunkt (Zuhörer oder Anschauungsobjekt).

Am Mittwoch war offizieller Ruhetag. Während Andy für 4 Teilnehmer eine Sonderfahrt mit dem Velo organisierte, folgten fast alle übrigen VCS’ler dem Vorschlag von Jacky und Ursi und gönnten sich eine gemütliche Schifffahrt nach Vrsar, in den Limski-Kanal und nach Rovinj. Während wir bei den Landgängen ins Vrsar und Rovinj unser Bedürfnis nach Sightseeing, Kaffeepausen und etwas Shopping befriedigen konnten, wurden wir während der Bootsfahrt mit einem feinen Menü und (je nach dem) auch viel Wein verwöhnt. Als besondere Überraschung erwarteten uns bei unserer Rückkehr im Hafen von Poreç drei der „Daheimgebliebenen“, so dass wir die Gelegenheit nutzten, den Tag auf einer wunderschönen Dachterrasse auf einem mittelalterlichen Wehrturm bei einem feinen Apéro ausklingen zu lassen – da sage noch einer, Velofahrer könnten nicht geniessen…

Heidrun: Überhaupt das Essen! Jeden Tag starteten wir mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet in den Tag, futterten unterwegs zu einem Kaffee oder einer Cola Powerriegel und Bananen, überbrückten die Zeit zwischen Heimkehr und Nachtessen mal mit einer Pizza oder mal mit einem Teller Kalamari und beendeten schliesslich unseren Essensmarathon mit einem (sehr) üppigen Znachtbuffet. Dieser kulinarische Rundlauf wurde am Dienstag-Abend, 2. Mai, überraschend unterbrochen: Anlässlich von Ruth Giacomellis Geburtstag bekam unsere Truppe einen eigenen Riesentisch mitten im Speisesaal und wurde am Ende mit einem sensationellen Geburtstagskuchen verwöhnt. An dieser Stelle nochmals herzliche Gratulation an Ruth und vielen Dank für die sehr gelungene Überraschung an Röbi Giacomelli!

Mike: Fast jeden Abend während der Woche besuchten wir für einen Schlummertrunk noch die nahe gelegene, berühmte Willy‘s Bar, die eine warme und willkommene Atmosphäre hat. Tagsüber hielten sich die Restaurant-Aufenthalte in unserer Gruppe in Grenzen. Trotz dem mehrheitlich sonnigen und warmen Wetter mit angenehmen 18 bis 22 Grad lag unserer Leiterin Yvonne nicht viel an Kaffeehalten auf lauschigen Terrassen. Aus uns nicht näher bekannten Gründen hielt sie jeweils nach rund 20 Km irgendwo am Strassenrand an und wartete wohl, bis sich alle wieder etwas erholt hatten… Nur zweimal hatten wir eine Pause einem Plattfuss zu verdanken (kein VCS-Fahrer!) und glücklicherweise wurde unsere rasante Fahrt auch nie von einem Unfall unterbrochen.

Am Samstag, 6. Mai, hiess es auch schon wieder Abschied nehmen. Morgens um 8 Uhr holte uns der Wicki-Car vor dem Hotel ab. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen wir nach einer tollen Velo-Woche Abschied von Kroatien und liessen uns ohne Stau oder sonstige Verzögerungen sicher und ruhig nach Hause chauffieren. Dass das Wetter, je weiter nördlich wir reisten, immer schlechter wurde, konnte uns nichts mehr anhaben. Auch nicht, dass wir bei unserer Ankunft gegen 19 Uhr abends am Bahnhof Killwangen von "typischem" Aargauer (Regen-)Wetter begrüßt wurden…

Mike und Heidrun im Namen aller Teilnehmenden: Ganz herzlichen Dank an Hansjörg und Christine Baumann für die einwandfrei organisierte Velowoche und ebenso herzlichen Dank an Andy Haller und Hansjörg für die sensationelle Tourenplanung und die wie gewohnt souveräne Leitung unserer Ausfahrten. Und nicht zuletzt ein grosses Merci an alle Mitreisenden für Ihr aktives Mitmachen, die gute Stimmung und die tolle Kameradschaft. Wir freuen uns schon auf eine Neuauflage der VCS-Veloferien im 2018!


Gruss, Mike Matthews und Heidrun Bratschi


                Jahresbericht 2016 - Worte des Präsidenten


Nachdem hoffentlich alle gut ins 2017 gerutscht sind und wir sehr gut gegessen haben, beenden wir zusammen das Vereinsjahr 2016 mit dieser Generalversammlung.

Zuerst ein paar Worte zum Vereinsjahr 2016.

Es ist schon erstaunlich, wie unsere Tourenleiter in der Lage sind, immer wieder neue Touren und Wege in ihr Programm einzubauen. Wer einmal selbst Touren ausgearbeitet hat, weiss, was das für ein Aufwand ist. Die Planung ist das eine, die Ausführung das andere. Dankeschön Euch allen!

Wie unsere Tourenleiter das vergangene Jahr erlebt hatten, habt ihr soeben in ihren Berichten gehört. Darum möchte ich nicht mehr näher darauf eingehen. 

Was ich hingegen nicht auslassen möchte, ist allen Danke zu sagen für ihre Hilfe, Mithilfe und Teilnahme am Mitgliederhock, an der Abendwanderung und für das feine Essen am Chlaushock vom vergangenen Dezember 2016. Ebenfalls ein grosses Dankeschön geht an Eric für unsere Homepage und Röbi für unser Vereinsheft.
  
Am 11.06.2017, von 10.00 bis 16.00  findet der dritte Velotag statt - wiederum auf dem Areal der Umweltarena in Spreitenbach. Wir werden unsere Vereinsfarben an verschiedenen Touren durch unsere Heimat und Umgebung führen.

Im VCS Shop hat es eine Veränderung gegeben. Bernadette Tobler hat den VCS Shop, welchen sie jahrzehntelang betreute, ihrer Nachfolgerin Denise Feurer übergeben.
Liebe Bernadette, wir vom Vorstand haben deinen Rücktritt schweren Herzens zur Kenntnis genommen, haben aber grosses Verständnis dafür.
Wegen den neuen Öffnungszeiten des VCS Shops bitte mit Denise direkt in Verbindung treten.

Die neue Saison 2017 bringt uns vor allem eine neue Gruppeneinteilung:

Da das Bedürfnis nach reinen Clubtouren nicht mehr besonders gross ist, hat der Vorstand an der letzten Vorstandssitzung beschlossen, ab der Saison 2017 eine neue Gruppeneinteilung zu lancieren und den Mitgliedern an der heutigen GV vorzustellen:
     Gruppe 1 (G1)            Gruppenleiter: Paul Rissi
Gruppe 2 (G2)            Gruppenleiter: Andy Haller
     Gruppe 3 (G3)            Gruppenleiter: Hansjörg Baumann

Die Anforderungen, wie Durchschnittsgeschwindigkeit, Distanzen, Höhenprofil und Wahl des Velos entsprechen im weitesten Sinn der bisherigen Einteilung von Jekami, Plausch 2 und einer Kombination von Plausch 1 und Club, wobei etwas flexibler auf die jeweiligen Teilnehmer eingegangen werden soll und kann. So kann in G1 auch mal sehr schnell gefahren werden, wenn die Teilnehmer dies wünschen (und auch können). Paul verzichtet hiermit darauf, nebst seinen bisherigen P1-Touren separate Clubtouren anzubieten und wird stattdessen einzelne, bezüglich Länge und Topographie anspruchsvollere Tagestouren ins Jahresprogramm aufnehmen.

Was nicht vergessen werden darf, ist die Tatsache, dass es für einen funktionierenden Verein neben den Mitgliedern auch Leute braucht, die bereit sind, Führungsaufgaben zu übernehmen. Neue Leute sind im Vorstand herzlich willkommen!

Und zu guter Letzt ein paar Worte die mir ganz persönlich am Herzen liegen: Unser gemeinsames Interesse gilt dem Velofahren, was mir aber auch sehr wichtig erscheint, ist die Zusammengehörigkeit, die nicht mit dem Absteigen vom Fahrrad endet. Wenn es dem einen oder anderen mal nicht so gut läuft, sei es beruflich, gesundheitlich oder im privaten Umfeld, so sind wir auch da ein Team. Und gemeinsam sind wir fast unschlagbar!

Liebs Präsi-Grüssli Jacky 

                   
 

Jahresbericht Je-Ka-Mi-Touren 2016 von Hansjörg Baumann

Geschätzte Vereinsmitglieder

Da ich an der diesjährigen Eröffnungstour arbeitete, übernahmen Claire und Eric an meiner Stelle die Leitung der Je-ka-mi-Tour - nochmals herzlichen Dank! Es reihten sich 6 Vereinsmitglieder hinter Clairs und Erics Hinterrad ein.
An der ersten Abendtour versammelten sich sage und schreibe 17 Mitglieder am Sternenplatz. Die Fahrt führte via Würenlos rund um Wettingen. Eine ideale Runde für den Saisonanfang und einige lernten sogar noch unbekannte Ecken, gar nicht weit von zu Hause weg, kennen. Leider waren das witterungsbedingt die einzigen zwei Touren, die vor den Veloferien durchgeführt werden konnten.
Gut zwei Wochen nach den Veloferien starteten wir zu einer weiteren Abendtour mit 13 Personen nach Urdorf und der Limmat entlang wieder zurück nach Spreitenbach.
Am 5. Juni fand in der Umweltarena der Velotag statt. An diesem boten wir vom Veloclub für interessierte Besucher zwei verschiedene Touren an. Am Nachmittag startete ich mit einigen Velofahrern im Regen. Da es immer stärker regnete, mussten wir schliesslich abkürzen und kamen pflotschnass in der Umweltarena an.
Am Mittwoch, 22. Juni trafen wir uns eine Stunde früher als normal und fuhren in den Brugger Schachen ans Abendrennen. Leider war kein Rennfahrer des VCS am Start, da Peter Büchler beim ersten Rennen der Saison gestürzt war und er länger pausieren musste. Aber mittlerweile sitzt er glücklicherweise wieder auf dem Velo…
Am Samstag 9. Juli stand die erste Tagestour an. Ich änderte die Tour und es fuhren 12 Mitglieder über Rudolfstetten und Bremgarten nach Fischbach-Gösliken an die Reuss. Ich hatte nämlich eine Extrafahrt mit der Fähre bestellt. Mit dieser setzten wir in zwei Gruppen auf die andere Seite über, wo wir dann in der Besenbeiz einen Kaffeehalt einschalteten. Auf dem Rückweg hatte Max einen dopelten Platten zu beklagen. Den ersten reparierten wir gemeinsam, den zweiten liess er mangels Ersatzschlauch beim Velomech reparieren. Die Tour fanden alle toll und Hans-Peter schrieb sogar einen Bericht in den Clubnachrichten - vielen Dank.
An der nächsten Abendtour ging es dann wieder an die Limmat zum Kloster Fahr und von da nach Weiningen und durchs Wiesentäli bis nach Wettingen. An diesem Abend trafen sich 7 Teilnehmer zur Ausfahrt.
Bei einer weiteren Abendtour am 11. August kämpften sich 12 Personen mit ihren Rädern durch die Baustelle am Schulhausplatz in Baden, um über Rütihof an die Limmat zu gelangen, wobei es in Gebensdorf noch eine kleine Zusatzschlaufe gab, da ich nach einem Brünzlihalt nicht rechtzeitig bei der Gruppe zurück war, um wieder voraus zu fahren. Danach ging es mehrheitlich der Limmat entlang bis nach Baden, wo es von der Au hinauf an die Strasse den letzten happigen Aufstieg zu bewältigen galt.
Da ich die Tagestour vom 20. August wegen schlechtem Wetter absagen musste, trafen wir uns erst wieder am 15. September um 18.15 Uhr zur nächsten Tour. Es war eine Wunschtour geplant und so einigten wir uns auf den Vorschlag von Max, eine Fahrt zum Gaswerk Schlieren zu unternehmen. Max führte uns souverän einmal rund ums Gaswerk. Zurück fuhren wir nach meinem Vorschlag über Urdorf und Dietikon nach Spreitenbach.
Am 24. September leitete Andy für mich die letzte Tagestour, da ich eigentlich arbeiten sollte, ich aber am Dienstag vorher einen Sturz mit meinem Bahnhofvelo hatte und daher nicht einsatzfähig war. Andy fuhr mit 8 Mitgliedern via Baden nach Widen, wo es einen Zwischenhalt gab, bevor es über das Reppischtal wieder zurück nach Spreitenbach ging. Vielen Dank Andy für Deinen kurzfristig geleisteten Einsatz. Wie bereits erwähnt, war das die letzte Je-ka-mi-Tour der Saison, da die Schlusstouren dem einmal mehr schlechten Wetter zum Opfer fielen und wir uns direkt im Restaurant trafen.
An den neun Je-ka-mi-Touren legten wir insgesamt 280 Kilometer zurück. 25 Mitglieder fuhren ein oder mehrere Male hinter mir her. Die erste Abendtour im Frühling war mit 17 Personen die grösste und im Durchschnitt waren es, wie im letzten Jahr, knapp 10 Teilnehmende. Vielen Dank für die rege Beteiligung! Es ist immer toll, mit einer stattlichen Anzahl Velofahrer unterwegs zu sein.
Ich werde auch für 2017 ein Programm im gleichen Rahmen zusammenstellen, allerdings mit der Aenderung, dass ich einzelne Tagestouren unter der Woche anbieten werde, da ich am Wochenende häufig arbeiten muss. Ich hoffe, dass das auch in eurem Interesse ist und die Beteiligung weiterhin so hoch bleibt.

Euer Je-ka-mi-Tourenleiter   Hansjörg Baumann




 

Jahresbericht Plauschtouren P1 2016 von Paul Rissi


Geschätzte Mitgliederinnen und Mitglieder!

Am Ostermontag durfte ich mit  7 Clubmitgliedern die neue P1-Saison starten. Die Eröffnungstour war ziemlich anspruchsvoll angelegt und das Wetter liess uns zunächst noch zweifeln, ob wir überhaupt fahren sollen. Wir entschieden uns dann aber, einfach mal loszufahren. So ging es übers Reppischtal nach Birmensdorf. Obwohl das Wetter immer stärker verhangen wurde, fuhren wir weiter über Arni und Hedingen und kamen via den Whiskypass wieder nach Birmensdorf. Als wir dort ankamen, hatten wir erstaunlicherweise immer noch trockene Füsse und so fuhren wir auch den Rest der Tour wie geplant über Uitikon nach Spreitenbach ab. Dieses erste Pokerspiel mit dem Wetter hatten wir schon mal gewonnen. Doch schon bei der zweiten P1-Tour vom Sonntag, 17. April, musste ich den Sieg wieder an das Wetter abgeben, weil es regnete und ich die erste Tour der Saison absagen musste. Am  Pfingsmontag machten Hans-Peter Bratschi und ich beim Jura Derby 100 Km mit. Dort brauchten wir nicht nur einen Regenschutz, sondern auch noch sehr warme Kleider. Als wir bei dieser Rundfahrt über den Scheltenpass fuhren, war es nur knapp 2 Grad warm und viel wärmer wurde es auf der ganzen Strecke nicht. Trotzdem fuhren wir recht zügig und ohne grosse Pausen die 1oo Km ab. Am Ziel froren wir sogar noch in der Festbeiz bei einer warmen Mahlzeit. Aber wir wussten ja, dass wir da durch mussten, und am Schluss der Tour waren wir schon etwas stolz auf unser Durchhaltevermögen. Am Mittwoch, 18. Mai, starteten wir zu fünft zur ersten Abendtour der Saison. Dabei ging es über Brugg, Birrfeld, Mellingen und wieder zurück nach Spreitenbach und es war auch gleich die erste Sensation des Jahres, die stark nach Rekord roch. Die Daten dazu: Wellige Tour, 47 Km, gefahrene Zeit: 1 Std 55 Min., Durchschnitt: 28,55 km/h, Begeisterung nach der Tour: mehrheitlich sehr hoch! Am Sonntag, 19. Juni, habe ich die Tour „Rheinfall“ wetterbedingt in eine Wunschtour umgewandelt, die dann schlussendlich aber doch wieder zur ungekürzten Rheinfall-Tour mit 115 Km wurde. Die Erklärung dazu: Am Start zeigte sich das Wetter von der traurigsten Seite. Unter dem Vorwand, dass es am Rheinfall wegen den gewaltigen Wassermassen im Moment sehr attraktiv sei, animierte uns Andy dazu, doch zum Rheinfall zu fahren. Also radelten wir los und auf dem ersten Teil der Strecke bis an den Rheinfall blieben wir auch noch trocken. Am Rheinfall legten wir eine kurze Pause ein, um das wirklich beeindruckende Schauspiel zu geniessen. Danach kam der zweite Teil der Tour, der allerdings gleich mit einer 12-prozentigen Steigung hinauf nach Neuhausen startete und als wir durch‘s Klettgau fuhren, begann es dann doch noch kräftig zu regnen. Das Nass begleitete uns bis zum Schluss und am Ende der Tour waren wir wirklich von oben bis unten durch und durch aufgeweicht. Aber im Nachhinein hat es sich wirklich gelohnt, diese Tour trotz des Regens zu fahren. Und das schönste: niemand hat aufgegeben! Am Samstag, 10. September, hatte ich die Bodensee- Rundfahrt 220 Km als Höhepunkt im Programm. Es war ein schöner und von der Temperatur her sehr angenehmer Samstag. Mike, Hans-Peter und ich starteten von Altenrhein aus nach Tägerwilen. Nach kurzer Absprache haben wir uns in Tägerwilen getrennt und so konnte jeder nach seiner Vorliebe entweder die grössere 220 Km oder die kleinere 150 Km Variante fahren. Das hat bestens funktioniert!
Noch kurz einige Eckdaten zur Saison 2016. Wir hatten 18 P1-Touren geplant, wovon ich ca. 4  Touren wegen Regens und  eine Tour wegen meiner Rippenverletzung absagen musste. Ausserdem hatten wir nur einen platten Reifen zu beklagen. Rückblickend kann ich erneut auf eine schöne und gute Saison zurückschauen, auch wenn wir bei der einen oder anderen Tour etwas nasser wurden als die anderen Jahren zuvor…

Es grüsst Euch ganz herzlich            Paul Rissi

         

 

Jahresbericht Plauschtouren P2 2016 von Andy Haller


Liebe Klubmitgliederinnen und Klubmitglieder,

was gibt es Schöneres, als mit dem Rennvelo schöne Touren abzufahren! Dabei muss man nicht unbedingt hohe Pässe erklimmen – nein, dafür eignen sich ja auch schon unsere nahen Hügel. Auch an diesen kleinen Anstiegen hat so mancher von uns seine Mühe. Oben ankommen und danach hinunter sausen und den Fahrtwind so richtig geniessen - das ist für mich Velofahren und Lebenslust pur. Die Freude über die eigene Kraft und Beweglichkeit ist schlichtweg faszinierend. Die Freiheit und die Schönheit unserer kleinen Schweiz unter den Reifen zu spüren, macht süchtig. Das Teilen dieser schönen, aber manchmal auch harten Momente mit Freundinnen und Freunden, ist unersetzlich. Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Tag im Sattel sind eine gute Ausrüstung an deinem Bike und an Dir selbst. Alles sollte funktionell und zuverlässig sein, um alle Situationen unfallfrei durchzustehen. Das sind meine Eindrücke vom Velofahren und ich hoffe, dass ich Euch wieder motivieren kann, auch in der Saison 2017 mitzufahren. Ob in einer anderen Gruppe oder in den von mir geplanten Touren.
Für meinen Tourenbericht  2016 kann nur sagen: Alles ist wieder wie immer perfekt gelaufen. Bis zum Sommeranfang fielen zwar ein paar Touren wegen Kälte und Regen aus. Das Ganze hielt sich aber im Rahmen, denn danach präsentierte sich das Wetter auf der sonnigen Seite und wir konnten viele Touren gemeinsam abfahren.
Eine Tour ist mir auch nach vielen Wochen immer noch so präsent als wäre es gestern gewesen. Es handelt sich um die Tour „Hünenberg“ oder sollte ich besser sagen „Pauls Horrortrip“? Wie immer habe ich diese Tour per SMS über 8400 an Euch gesendet, mit dem Text, dass diese Tour stattfindet, auch wenn die Wetterprognosen nicht ganz ideal waren und eventuell mit Regengüssen zu rechnen sei. An diesem Samstagmorgen fanden sich 12 Teilnehmer auf dem Sternenplatz ein, natürlich mich eingerechnet. Zügig ging es los, über den Mutschellen via Zufikon und Besenbüren. Dort wurden wir wegen einer orangen Umleitungstafel in eine andere Richtung verwiesen. So war es von mir eigentlich nicht geplant, aber gottseidank kam uns ein Einheimischer auf dem Velo entgegen, den ich fragen konnte, ob die Strasse nach Muri passierbar sei oder ob wir wirklich die Umleitung abfahren müssen. „Nein!“ rief er uns zu. Für uns sei alles OK und wir könnten auf dieser Strasse weiterfahren. Ohne Verkehr und die Strasse ganz für uns alleine fuhren weiter. Erst in Muri sahen wir das Hindernis: Es wurde wieder einmal ein neues Rondell gebaut. Über das Trottoir und den Fussgängerstreifen haben wir diese Baustelle umfahren und danach ging es wieder flott weiter. Zwischen Auw und Sins wurde ich von Paul überholt und ich glaubte noch, „der hat es für ein natürliches Bedürfnis aber wirklich pressant...“ Im Waldstück bog er plötzlich links ab, aber dort war gar kein Waldweg oder eine Abzweigung. So schnell wie er ab der Strasse kam, wurde er vom Wald auch wieder zurückbefördert. Seine Fahrkünste erlaubten es ihm nicht, auf dem Sattel zu bleiben und er fiel regelrecht vor unsere Füsse – nein, natürlich vor unsere Rennvelos. Ich hörte nur lautes Fluchen am Boden und im gleichen Atemzug kam schon: „Nichts passiert, ist alles gut!“ Wir legten trotzdem einem kurzen Halt ein, um uns davon zu überzeugen, dass bei Paul wirklich alles gut ist. Mit einer Abschürfung am rechten Ellbogen kam Paul zum Glück glimpflich davon. Und weiter ging’s: Mal links mal rechts, auch einmal über eine alte Holzbrücke fuhren wir weiter nach Hünenberg. Auf dem Radweg nach Sins bemerkte ich in der Mitte des Radweges einen ca. 40 cm hohen Rosshaufen. An der Spitze des Pelotons fahrend, machte ich die hinter mir fahrenden mit einer Handbewegung auf das Hindernis aufmerksam. Alle, wirklich alle konnten dieser Scheisse ausweichen - nur unser Paul nicht. Er durchfuhr diesen Haufen exakt durch die Mitte. Wieder ein Fluchen, unter anderem: „Das scheisst mich an!“. Aber das musste er uns nicht unbedingt sagen, denn wenn man Paul und sein Rennvelo anschaute, wusste man auch so: er ist im wahrsten Sinne des Wortes durch die Scheisse gefahren… Wir kennen ja alle unseren Paul und wir wissen auch, dass er nach ein paar Kilometern wieder der Alte ist. Nach einem sehr kurzem Kaffeehalt, denn die Luft war nicht ganz so rein wie ein Teil von uns es im Freien gerne gehabt hätten (wir waren ja im „Säuliamt“…) ging es weiter via Knonau über Birmensdorf und Urdorf zurück zum Startort Spreitenbach.
Beim Erstellen dieser Tour hat mich bestimmt auch noch unser lieber Petrus da oben unterstützt, denn bei der Rückfahrt war das Wetterglück für einmal auf unserer Seite. Wir wurden von den Gewitterwolken regelrecht verfolgt. War sie links von uns, dann fuhren wir rechts oder umgekehrt. So konnten wir alle diese Tour ohne Regen (bis auf ein paar wenige Tropfen) zusammen beenden. Noch etwas habe ich fast vergessen: Auch Ursi hatte Probleme. An ihrem Renner musste ein defektes Schaltseil entfernt werden. Ohne Schaltung, aber dafür mit der helfenden Hand von Hampi kam auch sie schadlos nach Hause. Im Restaurant Suisse fand der obligate Schlusshalt statt und auch Paul konnte bei dieser Gelegenheit mit einem Grossen den letzten Frust hinunterspülen. An dieser Stelle möchte ich Euch allen einen grossen Dank aussprechen für die zahlreichen, grosszügig bezahlten Getränkerunden, ob bei einem Tourenhalt oder am Ende jeder Tour.

Eurer P2 Tourenleiter oder Teamleader hört sich auch gut an                   Andy