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            Berichte Vereinstätigkeiten, Reiseberichte, Interessantes

  • Jahresbericht 2017 - Worte des Präsidenten
  • Jahresbericht G3Touren 2017 von Hansjörg Baumann
  • Jahresbericht der G1 Touren 2017, von Paul Rissi
  • Jahresbericht G2 2017, von Andy Haller


   

Jahresbericht 2017 des Präsidenten Jacky Treier

Liebe Mitglieder, Inserenten und Gäste des Veloclubs Spreitenbach - herzlich willkommen im 2018!
Mit der heutigen GV endet das Vereinsjahr 2017. Zuerst ein paar Worte darüber:

Immer Ende März gibt’s kein Halten mehr: Der Start in die neue Velosaison ruft!
Alt bekannte, aber auch immer wieder neue Touren warten darauf, abgefahren zu werden. Schon kurz nach der Schlusstour beginnen unser Tourenleiter mit der Planung der nächsten Saison. Da muss sehr vieles aufeinander abgestimmt werden, wie Arbeitspläne, Rundfahrten- und Vereinstermine, Streckenlänge, Topografie, Pausenunterbrechungen und, und, und. Für ihre Arbeit das ganze Jahr über danke ich unseren Tourenleitern, Andy, Hansjörg und Paul ganz herzlich. Denn ohne ihren Einsatz hätte ich nichts zu tun und wäre arbeitslos…
Nicht zu vergessen Heidi, unsere fleissige Schreiberin, auf die man sich immer verlassen kann, wenn etwas ansteht und die dafür sorgt, dass nichts vergessen geht.
Sowie Hansjörg Feurer - noch Finanzchef - der unser Geld so gut verwaltet, dass wir seit einer gefühlten Ewigkeit finanziell bestens dastehen...
Des weiteren Röbi, unser Clubheft-Meister, der alles, was wir ihm zusenden, zu Papier bringen darf.
Und Eric, unser Homepage-Manager; er sorgt dafür, dass alles Aktuelle im Netz erscheint.
Und last but not least Denise Feurer; sie kleidet uns so ein, dass wir uns auf dem Rad stets von unserer besten Seite zeigen können.
Danke! Ihr dürft gerne klatschen - aber bitte nicht zu lange, sonst werden die Genannten noch übermütig.

Ende April bis anfangs Mai verbrachten beinahe 20 VCSler die diesjährigen Veloferien in Istrien, genauer gesagt Porec. Nach einer Nachtfahrt mit dem Car am Freitagabend via Gotthard trafen wir in unserem gebuchten Hotel ein und dort gab es zuerst ein grosses Frühstück. Die restliche Zeit bis zum Zimmerbezug überbrückten wir mit einer Stadtbesichtigung oder einfach mit Relaxen. Am Nachmittag war eine kleine Eingewöhnungstour in verschiedenen Leistungsgruppen angesagt.
Hansjörg Baumann und Andy Haller haben im Voraus für uns ein abwechslungsreiches Tourenprogramm erarbeitet. Die E-Biker und die ganz Schnellen fuhren mit den vom Veranstalter angebotenen Touren mit. Als Fazit darf ich einfach und kurz nur sagen: Es war eine super Woche mit viel Gesehenem und Erlebtem! Auch dieses Jahr zieht es wieder eine stattliche Zahl mit oder ohne Velo an diesen schönen Ort.

Am 11.06.2017 fand zum dritten Mal der Velotag wie im Vorjahr auf dem Areal der Unweltarena in Spreitenbach statt. Wie bereits im ersten Jahr war es sehr heiß. Die hohen Temperaturen ließen die Fahrradbegeisterten leider nur sehr spärlich erscheinen. Und dies trotz einem interessanten Programm mit vielen Attraktionen und einem spannenden Wettbewerb. Aus diesem Grund hat die Organisatorin Limmatstadt AG diesen Anlass als zu wenig ertragreich eingestuft und wird auf eine weitere Durchführung im 2018 verzichten.

Der Mitgliederhöck, der am 7. Juli stattfand, zeigte sehr schön, dass unsere Vereinsmitglieder nicht nur am Velofahren interessiert sind, sondern dass sie auch einen geselligen Abend mit einem hervorragenden Grill-Braten von Hansueli Locher und einem feinen Risotto à-la Rène Lehmann sehr zu schätzen wissen. Danke allen Helfern und Dessert-Spenderinnen!

Auch die Abendwanderung darf als gelungen bezeichnet werden. Sie ist eine gute Gelegenheit, um sich in der Zeit zwischen Schlusstour und Chlaushock miteinander auszutauschen.

Der Besuch des REGA Centers in Zürich Flughafen mit anschließendem Nachtessen im Ristorante Mercato war ein weiterer Höhepunkt. Auch wenn ich als Ersatzreiseleiter das Lokal nicht auf Anhieb gefunden habe, diente der Umweg schliesslich der Appetit-Steigerung. Böse Zungen würden sagen, ich hätte mich verlaufen…

Am 9.12.17 versammelten sich pünktlich ab 18.00 Uhr sage und schreibe 49 (!) Mitglieder in der Waldhütte in Spreitenbach zum Chlaushock. Es war trotz – oder gerade wegen den eher beengten Verhältnissen ein sehr gemütlicher Abend. Das Ambiente in dieser Hütte mit dem frischen Schnee und der Aussicht war einzigartig. Ich durfte an diesem Abend den Kochlöffel schwingen und wurde dabei tatkräftig unterstützt von unserer Ostschweizer Fraktion mit Edith und Roman Erne, Theresia und Albert Waser sowie Ursi.

Vorschau 2018
Was bringt uns die neue Saison 2018?
Gruppe 1 (G1)            Gruppenleiter: Paul Rissi
Gruppe 2 (G2)       Gruppenleiter: Hansjörg Feurer - NEU
Gruppe 3 (G3)            Gruppenleiter: Hansjörg Baumann

Es ist auch beim VCS, wie in vielen anderen Vereinen auch, immer schwieriger, gewillte Leute zu finden, die bereit sind, in ihrer Freizeit eine Aufgabe zu übernehmen. Der Vorstand ist immer auf der Suche nach geeigneten Mitgliedern und hat ein offenes Ohr für Eure Vorschläge und Ideen.

Liebs Grüssli, euer Präsi Jacky Treier

           

     Jahresbericht Je-Ka-Mi-Touren G3 2017 von Hansjörg Baumann

Geschätzte Vereinsmitglieder!

Auch dieses Jahr konnten wir die Eröffnungstouren durchführen, bevor man sich im Restaurant mit den nicht velofahrenden Mitgliedern traf.
Bereits am darauffolgenden Samstag trafen sich 12 Mitglieder zur nächsten G3-Tour nach Fislisbach. Zur ersten Abendtour der neuen Saison fuhren wir als stattliche Gruppe mit 15 Teilnehmern, was der Rekord für das Jahr 2017 ist, zum Kloster Fahr. Zurück in Spreitenbach machten wir unfreiwillig noch eine kleine Runde durchs Dorf, bis wir endlich ein geöffnetes Restaurant fanden.
Die letzte Tour vor unseren Veloferien, auf die sich alle sehr freuten, fiel dann leider dem schlechten Wetter zum Opfer.
Am Donnerstag nach unseren Porec-Ferien ging es über Würenlos nach Boppelsen und via Golfplatz zurück nach Spreitenbach. An diesem Abend waren wir merkwürdigerweise nur fünf an der Zahl, obwohl wir doch nach unserem Trainingslager in guter Form waren…
Am 30. Mai - einem Dienstag - trafen wir uns, wie an der GV angekündigt, zur ersten Tagestour unter der Woche. Wir fuhren zusammen an den Flachsee via Bremgarten nach Niederwil, wo wir im Restaurant Spycher einen Halt einlegten. Die Nussgipfel zum Kaffee mussten wir allerdings in der Bäckerei auf der anderen Strassenseite selber besorgen, was der guten Stimmung der zehn Teilnehmer aber nichts anhaben konnte.
Am 6. Juni war Wunschtour angesagt. Wir sechs, die sich am Sternenplatz trafen, einigten uns darauf, nochmals die Routen, die am Velotag angeboten werden, anzuschauen. 
Die Tour zu den Abendrennen in Brugg musste leider ausfallen. Ich möchte aber gerne auch im 2018 an einem Abend mit euch nach Brugg fahren. Auch wenn im Moment niemand vom Veloclub Spreitenbach an den Rennen teilnimmt, ist es doch immer gemütlich bei einer Wurst vom Grill dem Geschehen zuzuschauen.
Wiederum an einem Dienstag machten wir gemeinsam die Runde um d’Lägere mit Kaffeehalt in Oberehrendingen. Auch hier waren die Nussgipfel aus der Bäckerei von nebenan. An diesem Vormittag reihten sich zusätzlich Rös und Geri Rohner als Gäste ein und wir hoffen, dass die beiden auch nächstes Jahr auf die eine oder andere Tour mitkommen.
Am 15. August, um 18.15 Uhr, fuhren zehn Mitglieder durch den Waffenplatz nach Birmensdorf, Urdorf über Schlieren an den Limmatuferweg nach Spreitenbach. Auch das eine Tour, an der alle gerne dabei sind.
Nach einer Abendtour ins Wiesentäli musste ich die Fahrt zum Zoo Hasel leider absagen.
Eine Woche früher als ursprünglich nach Jahresprogramm geplant, fuhren sechs Mitglieder nach Rümlang. Leider war ich nicht ganz optimal vorbereitet, da ich zwei Tage vorher beim Rekognoszieren wegen einem Platten nur bis Buchs kam. Aber gemeinsam fanden wir wieder nach Hause zurück.
Und schon ist wieder die Schlusstour angesagt, die bei schönstem Herbstwetter mit anschliessendem Restaurantbesuch in der Gartenwirtschaft durchgeführt werden konnte.
Von den 14 Touren, die ich geplant hatte, konnten 11 durchgeführt werden. 24 Mitglieder fuhren ein oder mehrmals mit. Das ergibt einen Durchschnitt von neun Personen. Zusammen legten wir 350 km zurück mit einer Gesamthöhe von 2500 m.
Ich möchte mich bei euch herzlich bedanken für die rege Beteiligung an den G3-Touren. Ich werde auch im Jahr 2018 ungefähr im selben Rahmen meine Touren planen und freue mich schon heute darauf. Es ist immer ein gutes Gefühl mit einer stattlichen Gruppe unterwegs zu sein.

Euer G3-Tourenleiter Hansjörg Baumann




 Jahresbericht Plauschtouren G1 2017 von Paul Rissi

Geschätzte Clubmitglieder und Mitgliederinnen! 

Am Sonntag, den 26. März standen bei der Eröffnungstour  7  Clubmitglieder für die G 1 Tour bereit. Diese Tour war standesgemäss eine wellige Einrolletappe über 50 Km, die alle 7 Teilnehmer gut überstanden haben. Am Sonntag, 2. April konnte ich die Tour Erdmannlistein anbieten. Diese 62 Km lange sehr wellige Tour war für den Saisonbeginn schon ziemlich anspruchsvoll! Trotzdem schafften es Hans-Peter, René, Mike und ich, diese Runde in nur 2 Std. und 24 Min. zu absolvieren! Am Freitag, 14. April stand die Tour Eglisau mit 76 Km als G1-Tour auf dem Programm. Andy Haller bot gleichzeitig eine Paralleltour in einer leicht veränderten Variante und einem Treffpunkt unterwegs an. Bei meiner über‘s Bergwerk führenden Variante reihten sich 10 Mitglieder und ein Gast namens Bernardy Mateusz ein. Wahrscheinlich waren wir etwas gar zu flott unterwegs, so dass wir beim Treffpunkt nach dem Bachserthal ein paar Auswechslungen vornehmen mussten, damit alle wohlbehalten wieder in Spreitenbach ankamen... Am Donnerstag, 20. April starteten wir mit der 1. Abendtour 2017 über die Baldegg. Am Sonntag, 28. Mai und eine gute Woche später am Pfingst-Montag, 5. Juni nahmen wir an 2 Rundfahrten hintereinander teil. Die erste war die Säntis Classic mit 126 Km und 1800 Hm bei strahlend schönen und heissem Wetter und die zweite war das Jura Derby mit 105 Km und 1144 Hm bei kaltem, windigem Regenwetter. Bei der Säntis Classic konnten wir uns glücklicherweise in der ersten Hälfte der Rundfahrt einer grösseren Gruppe anschliessen und so fuhren wir fast rennmässig bis an den Fuss der Schwägalp. Und am Jura Derby testete Hans-Peter erstmals seine gute Form als er im Aufstieg zum Scheltenpass seinen Turbo zündete und Mateusz, Mike und mich erbarmungslos stehen liess. Am Sonntag, 18. Juni wurde die Tour Saalhöhe mit 110 Km etwas überraschend zu einer – sagen wir mal – „Doppeltour“ umprogrammiert. Das funktioniert dann so: Man fährt recht zügig über die Saalhöhe, dann hinunter nach Frick und weiter nach Eiken. Immer mit einer starken Lokomotive namens Hansjörg Feurer an der Spitze. Dann plötzlich den Befehl von mir, hier rechts abzubiegen und dann - o Schreck - was soll diese fahrende Menschenmasse hier? Weiterzufahren und evtl. bei einer Verzweigung das Weite zu suchen, brachte leider nichts. Spätestens da haben wir realisiert, dass wir uns inmitten des Slow Up Laufenburg befanden. Da blieb uns nichts anderes übrig, als uns zwischen Kind und Kegel, schön im Schritttempo und mit Stehübungen auf dem Velo, bis nach Kaisten durchzuzwängen. Danach hatten wir zwar wieder freie Fahrt – aber das Durchschnittstempo hatte empfindlich gelitten… Am Sonntag, 26.August stand dann eine völlig neue Tour auf dem Programm, die uns über Elgg ins Toggenburg und weiter über den 12%-Sitzberg ins Tössthal und wieder via Winterthur nach Spreitenbach führte. Am Ende der Tour hatten wir dann doch stolze 140 Km abgespult.
Natürlich hatten wir im vergangenen Jahr noch viele weitere schöne Touren im Programm und wieder ging eine erfolgreiche Velosaison ohne gröbere Zwischenfälle zu ende. Mit meinen abschliessenden  Worten möchte ich Euch noch einmal herzlich danken für Eure Teilnahme an meinen Touren und begrüsse Euch schon heute wieder zu den nächsten G1 Touren im 2018.

En Liebä Gruess,   Paul Rissi

         

 Jahresbericht Plauschtouren G2 2017 von Andy Haller

Liebe Klubmitgliederinnen und Klubmitglieder,

Auch in diesem Jahr viel es mir wieder schwer einen Bericht zu schreiben. Wenn nichts passiert und alles perfekt abläuft wie geplant - über was soll ich dann noch schreiben?
Im Tourenprogamm 2017 hatte ich 25 Touren ausgeschrieben, davon sind 23 durchgeführt worden und nur 2 wurden wegen schlechtem Wetter abgesagt. Also einen perfekten Sommer, um meine Touren mit Euch abzufahren.
In dieser Saison konnte ich erneut verschiedene Teilnehmende mit unbekannten Streckenabschnitten überraschen. Auch mir ist es in den letzten Jahren als Leiter immer ein Bedürfnis gewesen, Euch die Schönheiten der Schweiz - besonders den Aargau - näherzubringen und wenn möglich, Hauptstrassen zu meiden.
Für die Velosaison 2017 hätte ich gerne wieder eine Tour speziell hervorgehoben. Aber diesmal fiel mir die Entscheidung sehr schwer. Jede Tour in dieser Saison war etwas Besonderes! Seien es die teilnehmenden Rennfahrer oder die Streckenführung - jedes Mal war es ein Highlight für mich, mit Euch das Geplante abzufahren. Wie schön ist es für einen Leiter, am Ende der Tour in zufriedene, teilweise müde Gesichter zu schauen. Natürlich sind dabei nicht alle gemeint. Das hat mir für all die Touren Kraft gegeben, weiterzumachen.
Da war zum einen die Tour „Kloten“ mit einem Halt im Restaurant Hecht, oder die „Schwarzbuebe-Rundfahrt“ entlang dem Fluss La Lucelle in einem wunderschönen Tal mit mehrmaligem Wechsel der Landesgrenze über Lucelle nach Ferrette. Oder auch die Tour „Rehhag“ mit der langen, welligen und schnellen Abfahrt nach Schöftland und anschliessend einem ausgiebigen Pizzahalt. Gerne erinnere ich mich auch an die Tour „Bad-Säckingen“, die uns mit 203.7 Metern über die längste gedeckte Holzbrücke in Europa nach Deutschland führte, oder die 1. August-Tour „Pfäffikersee“ mit sehr heissem Wetter und einer Bahnschranke, die sich genau vor unserer Nase senkte und uns dadurch einen ungewollt längeren Unterbruch der Tour bescherte. Oder die Tour „Aarau“, wo unser
Hoffotograf Röbi mit mir nicht ganz zufrieden war, weil ich ohne einen Kaffeehalt im Städtchen Aarau weiterfuhr. Dank einem Überraschungshalt in der „Mitte des Kantons Aargau“ zeigte er sich aber bald wieder versöhnlich. Oder die letzte Ausfahrt am Türlersee entlang zum „Schweikhof“, um die schöne Aussicht zu geniessen über Baar und Zug, den Zugersee und im Hintergrund den Hausberg Rigi.
Ach ja, eine kleine Anekdote muss ich unbedingt noch los werden! Es betrifft diesmal die Schlusstour. An der kleinen Steigung bei der Besenbeiz vor Katzenrüti muss ich wohl sehr langsam und am Limit gewesen sein. Unser Albert sah es und hatte Erbarmen mit mir! Spontan kam er neben mich und schob mich zur grossen Überraschung meiner Begleiter und mir selber diesen Hügel hinauf.
Nachträglich danke ich Dir nochmals für deine Hilfe!
Es gäbe noch viel mehr zu erzählen, weshalb es mir unmöglich ist, nur über eine einzelne Tour zu schreiben. Darum werde ich mich diesmal kurz fassen, auf das Hervorheben einer einzelnen Tour verzichten. Und so bin ich jetzt auch schon am Ende meines Berichts und verabschiede mich als Tourenleiter.

Eurer abtretender G2 Tourenleiter    Andy


Jahresbericht Oldie-Touren 2017 von Andy Haller

Liebe Klubmitgliederinnen- und mitglieder,

Auch in der Saison 2017 konnten mehrere Touren mit Gleichgesinnten abgefahren werden. Sie führten uns u.a. nach Aarau, Wohlen, Tössegg, Küssaburg oder Herznach. Ich will nicht alle aufzählen, aber es ist kaum zu glauben, dass wir doch 15 Mal gemeinsam unterwegs waren. Beim 16. Mal erschien allerdings aus unerfindlichen Gründen niemand - trotz schönem und 21 Grad warmem Wetter…
An dieser Stelle muss ich noch erwähnen, dass auch bei den Oldies nicht alles rund oder harmonisch läuft. Ab und zu wird gemeckert oder an der Wegführung herumgenörgelt. Sehr schnell sind dann die Meckerer aber wieder ruhig gestellt, wenn ich ihnen die Führung überlasse! Nach kurzer Zeit ist alles wieder perfekt und sie reihen sich ganz hinten ein…
Auch in diesem Bericht werde ich über eine einzelne Tour etwas detaillierter berichten.

Tour Tössegg
Wie immer wurde diese Tour bei schönem Wetter ausgetragen. Gemächlich und zwischendurch auch zügig fuhren wir über Buchs und dann in Opfikon rechts durch den Wald nach Baltenswil. Ausgangs Ortschaft, in der Steigung nach Tagelswangen, gab ich allen zu verstehen, dass jeder für sich fahren kann. Und selbstverständlich habe ich auch klar und unmissverständlich gesagt, wo gewartet werden soll: Nämlich bei der Ortschaftstafel! Schnell setzten sich drei Fahrer ab und schon bald sahen wir sie nicht mehr. Leider auch bei der Ortstafel nicht. Die bei mir gebliebenen beiden Oldies konnte ich beruhigen, schliesslich waren bei den Ausreissern zwei dabei, die die ganze Strecke schon einmal mit mir abgefahren sind. An der ersten Abzweigung, wo die Route nach rechts verlaufen wäre, wartete auch niemand. Erst viel weiter vorne beim Lichtsignal sahen wir sie. Oh, ein Glück, dass die Ampel auf Rot steht - da müssen Sie ja sowieso warten! Leider schaltete sie viel zu schnell auf Grün. Aber anstatt diesmal nach rechts abzubiegen in Richtung Effretikon, setzte die Fluchtgruppe die Fahrt einfach geradeaus fort. Als ich das sah, probierte ich natürlich, sie einzuholen. Aber ohne auf uns zu warten oder einen Blick zurück zu werfen, fuhren die drei mit erhöhtem Tempo weiter, was es mir verunmöglichte, aufzuschliessen. Pfeifen und schreien half leider auch nichts. Und sogar mal einen Blick zurückzuwerfen, um zu schauen ob wir kommen, war wohl schon zu viel verlangt...
Getreu dem Motto von Anita Weiermann „Gring ache u seckle“, hiess es bei Ihnen wohl „Gring ache und volle Pulle voraus“! Nach etwa einem Kilometer gab ich auf, wendete und wir drei fuhren ab dem Lichtsignal die geplante Strecke weiter über Effretikon und Kempttal nach Winterthur. Kurz nach Kempttal läutete plötzlich mein Handy und die Falschfahrer waren dran! „Wo seid ihr?“ war sofort meine Frage. „Wir warten bei einer Abzweigung“! „Ja, bei welcher denn?“ fragte ich zurück. „Weiss ich nicht!“ war die lapidare Antwort. Also erklärte ich dem Anrufer, wo der neue Treffpunkt sein sollte: „Wir treffen uns vor Winterthur, da gibt es eine Unterführung für Velofahrer unter der Autobahn hindurch. Folgt dem Wegweiser <Richtung Winterthur>. Ist es gut so“? „Ja, ja“ war die Antwort!
Von weitem sahen wir die drei Ausreisser, aber anstatt beim Wegweiser zu halten, fuhren sie auch diesmal ohne nach hinten zu schauen einfach weiter. Die Unterführung liessen Sie rechts liegen - also wieder falsch! Keiner der drei blickte nach links odaer nach rechts und schon gar nicht nach hinten. Nicht einmal beim Überqueren der Hauptstrasse, denn dann hätten sie uns bestimmt gesehen. Nein, mit vollem Rohr fuhren sie weiter wie bei einem Rennen. Mir blieb also nichts anderes übrig, als sie so schnell wie möglich zu stellen. Mit grossem Aufwand und fast auf dem letzten Zacken habe ich die Flüchtenden - wie bei einer Verfolgungsjagd - dann doch noch gestellt. Als die andern zwei dann auch aufgeschlossen hatten, konnten wir diese Tour dann gemeinsam fortsetzen. Über Teufen, mit einem Halt im Restaurant Tössegg am Rhein, dann via Rheinsfelden und Dielsdorf ging es gemütlich zurück nach Spreitenbach.

Gruss vom Oldie Tourenleiter, Andy