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            Berichte Vereinstätigkeiten, Reiseberichte, Interessantes

  • Jahresbericht 2018 - Worte des Präsidenten
  • Jahresbericht G3Touren 2018von Hansjörg Baumann
  • Jahresbericht G2 2018, von Hansjörg Feurer
  • Jahresbericht G1 Touren 2018, von Paul Rissi


Jahresbericht 2018 des Präsidenten Jacky Treier

Liebe Mitglieder, Vorstandsmitglieder, Inserenten und Gäste des Veloclubs Spreitenbach - herzlich willkommen im 2019. Heute ist der letzte Tag des Vereinsjahres 2018 und somit der Beginn des Ver-einsjahres 2019.
Das vergangene Jahr begann wie alle Jahre wieder mit dem Saisonstart am 25. März 2018. Aber davor gab es für unsere Tourenleiter, Paul, Hansjörg Feurer und Hansjörg Baumann schon eine Menge vorzubereiten: Neue Wege abfahren, die Länge in Kilometern und die Topographie an die Gruppen und die Jahreszeit anpassen und dabei auch das frühe Eindunkeln berücksichtigen. Ja, es gibt eine grosse Anzahl von Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt. Dies und noch viel mehr machen unsere Tourenleiter seit Jahren mit Bravour. Megadank euch allen!
Auch unsere neue Kassierin, Andrea und meine rechte Hand Heidi, das Schreibgenie, leisten im Vor-stand immer souveräne Arbeit. Und um den Kreis zu schließen, gilt mein Dank auch unserem Home-page-Mann Eric, unserem Clubnachrichten-Mann Röbi und Denise, unserer Dresscode-Lady.
Es braucht immer alle, die an einem Strick ziehen, um einen Verein gut durch die immer schwierige-ren Zeiten zu führen. Danke - dies ist sicher ein Applaus wert.
Ende April, anfangs Mai verbrachten einige VCSler die diesjährigen Veloferien in Istrien, genauer in Porec. Nach dem dritten Mal Veloferien an diesem sehr schönen Ort, ist für dieses Jahr eine örtliche Veränderung angesagt: Wir reisen in Richtung Italien, nach Marina di Bibbona.
Am Mitgliederhöck, der einmal im Jahr stattfindet, gibt es die Möglichkeit sich über alle Vereinsange-legenheiten auszutauschen. Die grosse Anzahl der Anwesenden legt die Vermutung nahe, dass dieses Treffen immer noch weit oben in Eurer Agenda zu stehen scheint. Und wie es sich gehört, gibt es anschliessend immer auch noch etwas zu Essen und auch das Trinken kommt selbstverständlich nicht zu kurz. Denn als Sportler wissen wir sehr genau, dass dies unheimlich wichtig ist…Danke allen Helfern und Dessert-Spenderinnen.
Auch die Abendwanderung vom 16. November erfreut sich grosser Beliebtheit. So durfte ich 23 Mit-glieder an diesem Abend auf dem Weg zur Besenbeiz begleiten. In lockerer Atmosphäre und mal ohne velofahren zu müssen, respektive dürfen,.ergeben sich immer wieder sehr interessante Gespräche.
Der diesjährige Herbstanlass, der von Max und Johanna organisiert wurde, führte nach Freienstein zur Firma Kyburz. Diese produziert unter anderem auch die bekannten Pöstlertöfflis. Danke Euch, liebe Johanna und lieber Max für diesen interessanten Ausflug mit anschließendem Nachtessen im Restaurant Central.
Zum Jahresabschluss am 8. Dezember 2018 versammelten sich um 18.00 Uhr 41 Mitglieder des VCS in der Waldhütte in Spreitenbach zum Chlaushock. Es war ein sehr gemütlicher Abend, an dem viel gelacht und auch gedichtet wurde. Das Ambiente in dieser Hütte und die Aussicht waren auch ohne Schnee einzigartig. Diese Hütte wird vermutlich Ende Dezember 2019, anfang Januar 2020 abgerissen und neu und grösser wieder aufgebaut. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Die IG Killwangen mit Verstärkung hat diesen traditionellen Anlass organisiert. Dankeschön.
Für die kommende Saison immer schönes Wetter und viele tolle Fahrrad Kilometer. Das ist bestimmt nicht nur mein Wunsch, sondern auch Ihr alle unterstützt sicher dieses Anliegen! Da auch die Jungen im Vorstand älter werden, wechseln Hansjörg Feurer und ich im laufenden Jahr in den vorzeitigen Ruhestand. Auch aus diesem Grund gilt mein nachfolgender Abschnitt mehr denn je:
Es ist beim VCS - wie in vielen Vereinen - immer schwieriger, gewillte Leute zu finden, die bereit sind in ihrer Freizeit eine Aufgabe zu übernehmen. Der Vorstand ist immer auf der Suche nach guten Vor-standsmitgliedern und hat immer ein offenes Ohr für Eure Vorschläge.
Liebs Grüssli euer Präsi Jacky Treier          

Jahresbericht Je-Ka-Mi-Touren G3 2018 von Hansjörg Baumann

Geschätzte Vereinsmitglieder!
In diesem Jahr konnte ich die Eröffnungstour nicht selber leiten, aber Claire und Eric vertraten mich souverän. Vielen Dank euch beiden!
Am 11. April trafen wir uns zur ersten Abendtour: Es standen sage und schreibe 18 Mitglieder am Sternenplatz mit ihren Velos bereit, was bereits Saisonrekord bedeutete. Hoffentlich bleibt das wäh-rend des ganzen Jahres so. Zehn Tage später machten wir uns zur ersten Tagestour auf. 14 Teil-nehmer nützten diesmal die Gelegenheit zu einer Ausfahrt vor den Veloferien in Kroatien. Am Dienstag nach den Veloferien trafen wir uns bereits wieder zu einer Abendtour. Da wir eine Einladung bei Andrea und Roland Knoller hatten, passte ich die angekündigte Tour etwas an. Andrea führte uns dann vom Mutschellen zu Ihr nach Hause in Rudolfstetten. Nochmals vielen herzlichen Dank für die feine Zwischenverpflgung!
Am Pfingstmontag fuhren sogar noch eine Person mehr als an der Tour um Wettingen hinter mir her. Trotzt dem Stutz von Würenlingen nach Endingen genossen alle die gemütliche Ausfahrt.
Ja und dann kam dieser 30. Mai, der wohl in die Geschichte des VC Spreitenbach eingehen wird. Zu zwölft standen wir am Sternenplatz abfahrbereit, um via Boppelsen, Nassenwil und Regensdorf zurück nach Spreitenbach zu fahren. Mit rundherum dunklen Regenwolken starteten wir zuversichtlich Richtung Regensberg, kamen aber nur bis Boppelsen, wo wir im Bushäuschen Schutz vor dem to-benden Gewitter suchten. Ich muss mir wohl eine andere Wetter-App herunterladen… Hans-Peter Bratschi hat einen ausführlichen Bericht über diesen denkwürdigen Abend in den Clubnachrichten verfasst, vielen Dank!
Für die nächste geplante Tour nach Urdorf war ich dann etwas vorsichtiger - und sagte ab.
Dann stand eigentlich eine Abendtour nach Brugg zu den Abendrennen auf dem Programm. Da aber ausgerechnet an diesem Abend wegen der Schweizermeisterschaft keine Rennen stattfanden, einig-ten wir uns zu dritt als Alternative auf eine andere Runde. Am 11. Juli war eine Wunschtour angesagt. Diese führte 11 Teilnehmer durchs Reppischtal nach Birmensdorf und zurück, wobei wir auf dem Rückweg noch etwas abkürzten, damit wir rechtzeitig für den WM-Match der Schweizer Fussballnati zu Hause waren. Die beiden Tagestouren nach Bonstetten und Gebenstorf gingen ohne Probleme und bei schönstem Wetter über die Bühne.
Etwas mühsamer wurde es auf der Abendtour vom 22. August. Total elf Fahrer wollten an diesem Abend ins Wisetäli. Mehrere Baustellen in Dietikon, am Limmatuferweg und in Weiningen gestalteten die Tour teilweise abenteuerlich. Überhaupt hatten alle vom Verein das Gefühl, in diesem Sommer habe es deutlich mehr Baustellen als in anderen Jahren gehabt. Am 12. September trafen sich nochmals 12 Mitglieder zur letzten Abendtour im 2018 und am 30. September war dann mit der Schlusstour auch schon wieder der Abschluss der Saison angesagt.
Dank dem Supersommer musste ich nur zwei von 15 Touren absagen. An diesen 13 Ausfahrten nahmen 25 Mitglieder ein- oder mehrmals teil, das ergibt einen Durchschnitt von 10 Mitgliedern. Zu-sammen legten wir 380 km zurück und eine Höhendifferenz von 3000 m. Das sind doch super Zahlen! Ich gratuliere euch allen zu dieser Leistung und bedanke mich für die rege Teilnahme an den Touren. Es macht mir immer grossen Spass, mit einer so aufgestellten Truppe wie ihr es seid, eine Ausfahrt auf dem Velo durchzuführen.
Euer G3-Tourenleiter, Hansjörg Baumann


 Jahresbericht G2-Touren 2018 von Hansjörg Feurer


Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich durfte nach 25 Jahren wieder einmal Touren des VC Spreitenbach leiten, selbstverständlich nicht wie damals die «Schnellsten», sondern etwas gemässigter, aber in keiner Weise weniger spannend.
Ich versuchte bei der Tourenwahl ein Gleichgewicht zwischen schöner Landschaft, abwechslungsrei-chen Strecken mit nicht allzu vielen Höhenmetern zu planen. Ich glaube, wir haben das ganz gut hin-gekriegt. Im Vorfeld gaben natürlich die vier Touren in den Schachen nach Brugg zu reden. Im Nach-hinein stellte sich dann aber heraus, dass es sehr spannende Runden in den verschiedensten For-mationen gab. Wir waren lachend, teilweise ernst und manchmal mit leicht verkniffenen Gesichtern, aber immer höchst konzentriert unterwegs. Es hat aber vor allem Spass gemacht und uns noch etwas mehr Sicherheit auf dem Velo gegeben. Mit einem Foto bei Otelfingen konnten wir eine Szene festhalten, wie wir sie im vergangenen Jahr oft erlebt haben: Schönes Wetter, blühendes Rapsfeld, grosse Gruppe, disziplinierte Fahrweise und ein Lachen im Gesicht.
Was mir natürlich auch immer wieder in meinem ersten Jahr geholfen hat, warr, dass sich die Teil-nehmer hervorragend um mich gekümmert haben. Wenn wir vor einem Lichtsignal standen, wurde jeweils ein mehrstimmiger Gesang angestimmt, dass es grün geworden sei…
Noch ein paar Worte zur Statistik 2018: Wir haben 25 G2-Touren gefahren, haben 1‘435 Kilometer mit 9‘887 Höhenmetern zurückgelegt. Dass total 253 Teilnehmer gekommen sind, hat mich sehr gefreut. Das macht einen Durchschnitt von knapp über 10 Teilnehmern pro Tour. Allen voran waren die beiden fleissigsten Teilnehmer Albert Blatter mit 1‘950 und Christine Baumann mit 1‘625 Punkten dabei. Aber auch allen anderen gehört mein herzlichster Dank, denn auch mir haben die Touren sehr viel Freude gemacht. Da ich an einigen Ausfahrten nicht selbst dabei sein konnte, möchte ich meinen Kollegen Paul Rissi, Rolf von Burg und Andy Haller herzlich danken, dass sie die entsprechenden Touren übernommen haben.
Euer 1.-Jahres Lehrling Hansjörg F.
                                     

 Jahresbericht Plauschtouren G1 2018 von Paul Rissi

Sehr geehrte Clubmitglieder und Mitgliederinnen! 
Am Sonntag, 25. März, konnte ich mit sechs Teilnehmern die G1-Eröffnungstour in Angriff nehmen. Die erste Runde dieser Saison führte uns über Affoltern a. Alibs und danach über eine kleinere Stei-gung Richtung Türlersee und wieder zurück nach Spreitenbach. Ausgerechnet ein Bergfloh wollte sich vor dieser Steigung drücken, aber nach etwas Zureden konnten wir ihn doch noch hinüber bewegen. Die zweite Ausfahrt am Montag, 2. April, war mit 70 Km schon etwas länger und führte uns zunächst nach Glattfelden. Dann wäre noch der Regensberger im Weg gestanden. Dieses Mal aber nützte kein gutes Zureden und auf Wunsch eines Fahrers mussten wir  den Regensberger schweren Herzens umfahren. Am Dienstag, 24. April, fand die erste unbegleitete Wunschtour mit drei Teilnehmern aber leider ohne mich statt. Aber wie ich gehört habe, konnte auch diese Tour reibungslos und zur vollsten Zufriedenheit der Teilnehmer durchgeführt werden. Steinerberg war dann die erste Tour, die ich wegen meinem Arbeitsplan um eine Woche vorverschieben musste. Dafür konnten wir den anstrengenden Tag mit 120 Km und 1200 Hm bei schönstem Wetter in voller Pracht ausleben. Mit-fahrer bei dieser Tour waren ein Roller, ein Allrounder, zwei Bergziegen und ein pensionierter Arzt. Die eindrücklichste Tour des Jahres 2018 war sicher der Besuch der Tour de Suisse in Frauenfeld. Bei dieser 150 Km langen Tour waren fast so viele Nationen vertreten, wie das Fahrerfeld bei den Profis umfasste. Mit dabei waren ein Pole, ein Engländer und zwei Schweizer. In Frauenfeld konnten wir die Präsentation der Profis hautnah miterleben und auf der Rennstrecke verfolgten wir zwei Durchfahrten. Am Mittwoch, 1. August, erlebten wir mit 33 Grad Celsius die heisseste Tour des Jahres. Diese führte nach Bauma und über Winterthur wieder zurück. Total 145 Km. Ich könnte noch von vielen anderen durchgeführten Touren erzählen aber dann wäre unsere Club Zeitung wohl bald so dick wie ein Telefonbuch. In diesem Sinne hoffe ich, dass es auch dieses Jahr wieder so erfolgreich und pannenfrei weitergeht wie 2018.
Mit freundlichen Grüssen, Paul Rissi